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so unterstuetzt sie koerper und atemtherapie bei long covid

Atemtherapie bei Long Covid und 
Myalgische Enzephalomyelitis

Long Covid beschreibt anhaltende Symptome, die auch nach einer akuten Covid-19-Infektion fortbestehen. Diese können vielfältig und langwierig sein und umfassen unter anderem anhaltende Erschöpfung, Atemprobleme, Muskelschwäche, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und mentale Beeinträchtigungen wie Angstzustände oder Depressionen (Auflistung unvollständig). Die anhaltenden Beschwerden können das tägliche Leben beeinträchtigen und die Lebensqualität stark reduzieren. Myalgische Enzephalomyelitis auch ME, kann sich nach einer Viruserkrankung wie z.B. Covid-19 entwickeln. Wieso die Körper- und Atemtherapieansätze zur Bewältigung von Long-Covid Symptomen und ME wirkungsvoll sind:

Therapeutischer Ansatz

Die Begleitung erfolgte ganzheitlich und evidenzorientiert, mit fortlaufender Anpassung an den jeweiligen Genesungsstand. Das Klientel gibt die Geschwindigkeit vor. In einem druckfreien Rahmen, in welchem Sie ernstgenommen werden, ist das Ziel die Förderung von Selbstregulation, Selbstwahrnehmung und nachhaltiger Genesungskompetenz. Folgende Vorgehensweisen werden je nach Klientel und Gesundheitszustand eingesetzt. Zu Beginn oder je nach Bedarf kann die ganze Sitzungen liegend stattfinden.

Nervensystemebene Regulation des autonomen Nervensystems

  • Parasympathikus-aktivierende Interventionen

  • Individuelle Imaginationen

  • Atem- und Körperarbeit auf einer Behandlungsliege

  • Vagus-Stimulation zur Reduktion von Sympathikus-Dominanz

Diese Interventionen wirkten stabilisierend, senken die körperliche Erregung und ermöglichten dem Organismus, aus einem Zustand von „Vollgas und Vollbremse“, wie er bei Post-Covid häufig beobachtet wird, schrittweise in einen regulierteren Zustand zu gelangen.

Stoffwechsel- und Atemphysiologie (Buteyko-Methode) Funktionelle Atemregulation nach Buteyko 

  • Nasenatmung

  • Durch gezielte Übungen Sauerstoffabgabe in die Zellen verbessern (Bohr-Effekt)

  • Reduktion chronischer Überatmung (CO2-Toleranz)

  • Verbesserung der metabolischen Effizienz und Energieverfügbarkeit

 

Atemmechanik und Beweglichkeit

  • Lösung des Zwerchfells

  • Verbesserung der Rippenbeweglichkeit

  • Übergang von flacher, starrer Atmung hin zu funktionaler Bauch-/Zwerchfellatmung

Bei fortgeschrittenem Gesundheitszustand wird die Atmung direkt im Alltag und beim Gehen überprüft und angepasst, was zu einer spürbaren Atemerleichterung führt, unterstützt die Energie besser zu nutzen und einzuteilen.

 

Muskeltonus, Körperarbeit zur Schmerzreduktion und Förderung der Entspannung Regulation des Muskeltonus:

  • Lösen von chronischer Anspannung

  • Förderung von Sicherheit im Körper

  • Gelenksarbeit zur Verbesserung von Beweglichkeit

  • Atembehandlungen und Atemmassagen auf der Behandlungsliege

 

Psychische Ebene – Ressourcen, Resilienz und Selbstermächtigung Ergänzend zur körperzentrierten Arbeit wird ganzheitlich, kontinuierlich auf der psychischen Ebene gearbeitet, insbesondere zur Förderung von:

  • Resilienz

  • Kohärenzgefühl

  • Selbstermächtigung

  • Raum für emotionaler Selbstregulation -Trauer über den Verlust von Gesundheit, Aktivität und Selbstverständlichkeit -Ängste, wieder Neues auszuprobieren -Wut und Frustration als Teil des Krankheitsverarbeitungsprozesses - Freude über gelungene Schritte

Mit dem Arbeiten innerer Anteile, traumasensibler Gesprächsführung sowie der Bearbeitung innerer Überzeugungen, werden Muster erkannt, transformiert und in verkörperte, positive Affirmationen überführt. WICHTIG! Hier geht es nicht um "ich muss positiv denken", sondern dass du mit all deinen Herausforderungen gesehen, ernstgenommen und begleitet wirst.

 

Imagination, Vorbereitung und Zielorientierung

  • Neue Alltagssituationen vorbereiten

  • Innere Blockaden, Ängste und Zweifel sichtbar machen und lösen

  • Konkrete Bedürfnisse und Ressourcen erkennen und nutzen

 

Es wird mit Modellen gearbeitet welche die neuronale Verankerung auf Körperebene stärkt, die Vorstellungskraft vertieft, Handlungssicherheit und Selbstvertrauen erhöht. (VAKOG)

 

Nachhaltigkeit und Selbstmanagement Zentrales Therapieziel ist stets die Nachhaltigkeit:

  • Erarbeitung vielfältiger Körper-, Atem- und Regulationsübungen für den Alltag

  • Förderung positiver Körperwahrnehmung

  • Stärkung der Fähigkeit zur Selbstregulation

Die Kombination aus therapeutischem Gespräch und körperbasierter Regulation erweist sich als besonders wirksam.

Mir ist sehr wichtig zu betonen, dass post virale Symptome, sehr individuell betrachtet werden müssen. Nicht jede Übung ist für alle geeignet. Die Körper und Atemtherapie ist in dieser Hinsicht besonders unterstützend, weil je nach Gesundheitszustand und Belastungsgrenze verschieden vorgegangen werden kann. Es kann zum Beispiel auf der Liege gearbeitet werden, am Körper mit oder ohne Berührung, mit Übungen, die Sitzungsdauer kann reduziert werden, bei Reizempfindlichkeit oder Belastung durch Gespräch kann dies stark reduziert oder ganz weggelassen werden. Wenn es Ihnen nicht möglich ist in meine Praxis zu kommen, kontaktieren Sie oder Ihre Bezugsperson mich. Mir ist es ein grosses Anliegen für Betroffene da zu sein.

ME Myalgische Enzephalomyelitis 

Ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die nach einer Virusinfektion auftreten kann. Die Krankheit kann die körperliche und geistige Belastbarkeit stark einschränken und in schweren Fällen zu einer erheblichen Behinderung führen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen jedoch darauf hin, dass unter anderem das Nerven-, Immun- und Hormonsystem sowie weitere Organe und Körpersysteme betroffen sein können. Auch bei diesem Krankheitsbild gehe ich, je nach Möglichkeit, individuell mit dem Klientel die bereits erwähnten Punkte an.

Weitere Informationen zur Erkrankung finden Sie bei Schweizerische Gesellschaft für ME & CFS oder Long Covid Schweiz.

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